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2 : 2

Samstag, 28. Januar 2012, 14:00 Uhr, Lohrheidestadion, Bochum-Wattenscheid
Regionalliga West, 21. Spieltag

BERICHT

Zweite wie in Hollywood


Nur zu einem Zähler reichte es für unsere Zweite Mannschaft im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 II. Dabei verspielte die Metaxas-Elf eine verdiente Zwei-Tore-Führung, die Julian Wolff (5.) und Kevin Freiberger (22.) herausgeschossen hatten. Die Mainzer bestimmten den zweiten Durchgang und kamen verdient zum 2:2-Endstand.

„Bei uns ist es wie in einem schlechten Hollywood-Film. Der Gegner liegt schwer verletzt am Boden, steht dann aber plötzlich wieder auf und kommt zurück“, wähnte sich der Bochumer Nachwuchs-Cheftrainer nach der Partie sprichwörtlich im falschen Film. Dabei ließ es sich doch so gut an für die VfL-Talente. Die Mainzer waren gedanklich in der Lohrheide noch gar nicht richtig angekommen, da zappelte die Kugel bereits im Gästekasten. Julian Wolff hatte die Bochumer Farben nach einer Ecke mit 1:0 früh in Führung geschossen (5.).

Gleich mit der ersten Chance hatte sich die Metaxas-Elf auf Siegkurs gebracht und legte in der Folge nach. Vor allem über die anfällige linke Abwehrseite der Rheinhessen bahnten sich die schnellen Kevin Freiberger und Laurenz Wassinger immer wieder den Weg Richtung Gäste-Strafraum. Brenzlig vor dem Bochumer Gehäuse wurde es in den ersten 20 Minuten nur einmal, als VfL-Keeper Heuer Fernandes einen abgefälschten Schuss stark aus dem Eck fischte. Aus der ersten Mainzer Chance resultierte schließlich das 2:0 für die Blau-Weißen. Den Gegenzug leitete Ridvan Avci mit dem öffnenden Pass für Wassinger ein, der zwar am FSV-Keeper scheiterte, doch der mitgelaufene Freiberger staubte gekonnt ab (22.) – ein super Konter!

Für die Mainzer war das ein ziemlicher Schlag ins Kontor. Der VfL bestimmte die folgenden zehn Minuten Spiel und Tempo fast nach Belieben und bot den 225 Zuschauern dabei einen sehenswerten Angriff nach dem anderen. Schade, dass Wassinger in dieser starken Phase den Gäste-Schlussmann zweimal nicht überwinden konnte, die Partie wäre wohl vorentschieden gewesen. Stattdessen hielt mit dem überraschenden Anschlusstreffer von FSV-Torjäger Erik Durm (36.) wieder Spannung Einzug ins Lohrheidestadion.

Mit Wiederanpfiff wurde das Geschehen zwischen den Strafräumen zunehmende von Hektik und harten Zweikämpfen bestimmt. Mit der spielerischen Linie ging auch die Bochumer Kontrolle über das Geschehen über Board. Somit überraschte es keineswegs, dass die Mainzer nach 63 Minuten nach einer Ecke durch Hoilett zum Ausgleich kamen, der von der Bochumer Hintermannschaft sträflich allein gelassen wurde.

Und es hätte noch schlimmer kommen können. Heuer Fernandes bewahrte sein Team mit einer Rettungstat gegen Parker vor dem Rückstand, auch Durm verfehlte das Bochumer Gehäuse per Kopf (69.). Da sich jenseits der Mittellinie kaum noch was tat, reagierte VfL-Coach Metaxas mit frischen Offensivkräften, schickte Enes Uzun und Cebio Soukou für die Schlussphase ins Rennen. Doch die personelle Injektion von Außen verhalf unseren Talenten leider nicht mehr zum angestrebten Erfolg. „Wir hätten es in der ersten Halbzeit klar machen müssen. Daher sind das eindeutig zwei verlorene Punkte für uns“, so Metaxas nach dem Schlusspfiff.

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